Alexander Herzen – Zum 200. Geburtstag

Alexander Herzen – Zum 200. Geburtstag

Gründungsvater der russischen Glasnost
Zum 200. Geburtstag

 
Studioausstellung mit Rahmenprogramm
in der Tolstoi-Bibliothek vom 3. Mai bis 14. Juni 2012
 
Lesung aus Herzens Memoiren mit Stefan Wilkening
Einführung: Prof. Dr. Johanna Renate Döring
Donnerstag, 24. Mai 2012, 19 Uhr
 
Im Rahmen der Studioausstellung „Alexander Herzen – Gründungsvater der
Glasnost“ liest am 24. Mai 2012 der Schauspieler Stefan Wilkening aus den
weltberühmten Memoiren „Erlebtes und Gedachtes“ von Alexander Herzen. Der
russisch-deutsche Philosoph, Schriftsteller und Publizist verfasste sie
zwischen 1852 und 1867.
 
Die Tolstoi-Bibliothek München präsentiert in ihrer Studio-Ausstellung Herzens
Verdienste um editorische Medien und das aufklärerische Ethos der von ihm
vertretenen Öffentlichkeits-Arbeit (Glasnost).
 
Mit der Lesung wird Herzen als einflussreicher Memoirenschreiber gewürdigt.
Herzen leistete mit seinem eigenen, aus seinem „Familiendrama“ erwachsenen Erin-
nerungs-Werk einen wichtigen Beitrag zur Identitätsbildung der russischen Intelli-
genzija innerhalb und außerhalb Russlands.
 
Aus Herzens Memoiren „Erlebtes und Gedachtes“ werden repräsentative,
persönlich und historisch gleichermaßen wichtige Ereignisse seines abenteuer-
lichen Lebens vorgestellt. Die hier dargebotene Spannbreite umfasst sowohl
seine Verbannung nach Sibirien als auch die Einbürgerung in der Schweiz sowie seine
Tätigkeit als Herausgeber in London.
 
Auf die gesellschaftskritische Bedeutung von Alexander Herzen hat in den 1980er Jah-
ren Hans Magnus Enzensberger mit drei Auswahl-Ausgaben seiner Schriften
aufmerksam gemacht. Dennoch zählte ihn die ZEIT im Jahr 2008 zu den „Vergessenen
Autoren“. Der Slavist Professor Dr. Ulrich Schmid bezeichnete Herzen kürzlich in
seinem Jubiläums-Artikel der „Neuen Zürcher Zeitung“ noch als „Geheimtipp“ im
deutschsprachigen Raum.
 
Eintritt: €12 / ermäßigt € 8
Ort: Tolstoi-Bibliothek, Thierschstraße 11, II. Stock, 80538 München
Verkehrsanbindung: Straßenbahn und S-Bahn, Haltestelle Isartor
 
Die Veranstaltung wird vom Kulturreferat München gefördert.
 
Die Studio-Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Tolstoi-
Bibliothek besichtigt werden.
 
Pressebilder vgl. website unter Presse zum download oder unter 089 / 58 997-266
 
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Alexander Herzen mit seinen Kindern nach dem Tod seiner Frau Natalie (Copyright Herzen Museum, Moskau)
 
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Bildnis Herzens Vater Iwan Jakowlew (Copyright Herzen Museum, Moskau)
 
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Bildnis Herzens Mutter Louise Haag (Copyright Herzen Museum, Moskau)