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El Lissitzky gehörte zu den Künstlern, die nach der russischen Revolution mithelfen wollten, eine neue Gesellschaft aufzubauen. Neben seiner Arbeit als Künstler war er auch als Typograph, Monteur und Gebrauchsgraphiker tätig. Ab 1919 entstanden Grafiken und Bilder als Beispiele einer neuen Kunst, die stellvertretend für eine neue Gesellschaftsordnung stehen sollte. Er nannte sie PROUN, eine Abkürzung für „Projekt zur Verfechtung des Neuen“. Eine vollständig neue, abstrakte Bildsprache und eine völlig neuartige Raumsituation sind kennzeichnend für diese Arbeiten, die für Lissitzky an der Grenze zwischen Kunst, Architektur und Plastik stehen sollten.

Referentin: Dr.Dorothée Siegelin, Kunsthistorikerin, Dozentin u.a. an der Ludwig-Maximilians-Universität und an der Münchner Volkshochschule

Der Eintrittspreis ist € 7,-.

Tickets unter dem Link https://eveeno.com/119662503  verfügbar